Privatpraxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Nachschlagewerk

 Ein Nachschlagewerk, welches ich mir während meiner Ausbildungen zusammengetragen habe.

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Abusus = Missbrauch
Abstinenz = Enthaltsamkeit / Verzicht
Abwehrmechanismen = unbewusste innerpsychische Vorgänge, die einen Bewältigungsversuch von miteinander in Konflikt stehenden psychischen Tendenzen (Wünschen, Trieben) darstellen
Aerophagie =Luftschlucken
Ätiologie= die Lehre von den Krankheitsursachen bzw. die Gesamtheit der Faktoren, die zu einer bestehenden Krankheit geführt hat
Affekt = die augenblickliche Gestimmtheit
Affektive Schwingungsfähigkeit = die Fähigkeit, emotional auf Veränderungen im Inneren oder im Außen eingehen zu können
Affektivität = das gesamte Gefühlserleben eines Menschen
Agitiertheit = krankhafte Unruhe
Akoasmen = Halluzination in Form von ungeformten Geräuschen
Alexithymie = Unfähigkeit, Gefühle zu empfinden und zu benennen-
Alogie = Sprachverarmung
Amnesie =  inhaltlich und/oder zeitlich begrenzte Erinnerungslücke
Analgetika = Schmerzmittel (Einzahl: Analgetikum)
anankastisch = zwanghaft
anterograd = nach vorn gerichtet
antikonvulsiv = krampflösend
antipsychotisch=  gegen Positivsymptomatik (z.B. Wahn und Halluzinationen) wirkend
Anxiolytika = angstlösende Medikamente
apallisches Syndrom = Wachkoma
Aphasie = Sprachstörung aufgrund von Hirnschäden
Aphonie = Stimmlosigkeit, tonlose Sprache
Apraxie =
Störung der Ausführung willkürlicher zielgerichteter Bewegungen. Die motorische Funktion ist hierbei intakt; es liegt keine Lähmung vor
Artikulation (Sprache) = deutliche Lautbildung bei Vokalen und Konsonanten
Asthenie = Schwäche, Kraftlosigkeit
Ataxie = gestörte Bewegungskoordination (zielgerichtete Bewegungen sind erschwert)
Atemdepression = Abflachung/Verlangsamung der Atmung
Atrophie = Verkümmerung
Aura = u.a. Sinneswahrnehmungen und Affekte kurz vor einem epileptischen Anfall
Autismus = von der Außenwelt abgekehrtes Leben in einer sog. „Privatwirklichkeit“
Aversion = Abneigung, Ablehnung

bagatellisieren = herunterspielen / kleinmachen
bilateral = beidseitig
Bossing = Mobbing durch den/die Vorgesetzte/n
Bradykardie = langsamer Herzschlag mit einer Frequenz von unter 60 Schlägen pro Minute

Commotio cerebri = Gehirnerschütterung
Compliance = die Bereitschaft eines Patienten, bei der Therapie „mitzuarbeiten“
Compressio cerebri = Gehirnquetschung
Contusio cerebri = leichte Gehirnverletzung
Craving : unwiderstehliches Verlangen, eine Substanz zu konsumieren

Debilität = leichte Intelligenzminderung ( leichter Grad der geistigen Behinderung) (IQ 50-69)
Dehydration = Austrocknung
Delir = hirnorganisches Syndrom
Delirantia = Substanzen, die zu Zuständen ähnlich einem Delir führen
dependent = abhängig
Depersonalisation = der eigene Körper wird als entfremdet erlebt

Deprivation = Isolation, Verlust, Entbehrung Emotionale Vernachlässigung
Derealisation = die Umwelt wird als unwirklich/entfremdet erlebt
Dermatozoenwahn = Der Patient ist davon überzeugt, an einer Erkrankung zu leiden, bei der tierische Erreger unter die Haut eingedrungen sind.
Dissoziation = Spaltung, Trennung
Dissoziativa Substanzen = die eine dissoziative (spaltende) Wirkung haben
Dissimulation = Verharmlosen (einer Krankheit oder eines Leidens)
dysfunktionale Gedanken/Denkmuster = Gedanken/Denkmuster, die zu störendem Verhalten führen
Dyskalkulie = Beeinträchtigung des zahlen-mäßigen Denkens. Andere Ausdrücke sind Zahlenblindheit, Rechenschwäche.
Dysmorphophobie = Störung der Wahrnehmung des eigenen Körpers
Dysphonie = Beeinträchtigung der Stimme (klingt rau, belegt, heiser)
dysphorisch = bedrückte oder missmutige Stimmung
Dyspraxie = erschwerte Bewegungsabläufe und Handlungen
Dysregulation (emotional) = starke Stimmungsschwankungen
Dyssomnie = Schlafstörung, bei der die Quantität des Schlafes gestört ist (Insomnie, Hypersomnie, Störungen des Schlaf-Wach-Rythmus)
 
Echolalie = zielloses und sinnloses Wiederholen und Imitieren von Silben, Worten und Sätzen
Echopraxie = zielloses und sinnloses Wiederholen und Imitieren von Bewegun-gen
endogen = aus dem eigenen Inneren heraus / aus dem Inneren des Systems heraus
endokrin = die Hormone betreffend
Enkopresis = wiederholtes, freiwilliges oder unfrei-williges Einkoten ab einem Alter von 4 J.
Enuresis = unwillkürliches Einnässen nach dem 3. bzw. 4. Lebensjahr, ohne dass eine körperliche Ursache vorliegt
Enzephalitits = Entzündung des Gehirns, meist infektiös bedingt
Epidemiologie =  Lehre über Verbreitung, Verlauf und Einflussfaktoren von Erkrankungen
euphorisierend = Glücksgefühle auslösend
Evaluation = Beschreibung, Analyse und Bewertung (auch Auswertung)
exogen = Von außen
Exogene psychosen = z.B. Demenz, Parkinson …entstehen durch organische Krankheiten
Exposition = Ausgesetztsein
expressiv = ausdrückend
Extinktion = Löschung des Reiz-Reaktions-Schemas
 
Fibromyalgie = Chronische Schmerzerkrankung (nicht-entzündliche Sonderform des Weichteilrheumatismus)

Flashback = Nachhallerinnerung
Flatulenz = Blähungen
Flexibilitas cerea (wächserne Biegsamkeit) = Verharren der Gliedmaßen in von außen auferlegten Positionen
Flooding =  (Reiz-)Überflutung
flottierend = flüchtig, nicht kalkulierbar, nicht konstant, unbeständig, nicht vorhersehbar
“Flush” = Wärmeausbreitung im ganzen Körper (nach Einnahme von Heroin z.B.)
fokal=  herdförmig
Folie à deux = Nahe Bezugspersonen von Wahnkranken weisen ähnliche Wahnsymptome auf wie der Erkrankte
Frustration =  ist ein emotionaler Zustand, in den wir gelangen, wenn wir einen Wunsch nicht erfüllt bekommen oder ein Ziel nicht oder nicht schnell genug erreichen.
Frustrationstoleranz = Fähigkeit, mit Enttäuschungen oder Frustrationen umzugehen
Fugue = Flucht, Weglaufen

gastrointestinal = den Magen-Darm-Trakt betreffend
Geburtstraumata = Verletzungen, die ein Kind während der Geburt erleidet
Genese = Entstehung, Entwicklung
Gonade =Keimdrüse, Geschlechtsdrüse; hier: Eierstöcke, bzw. Hoden
Grandmal = Großer Anfall
gustatorisch = den Geschmackssinn betreffend

Habituation = Gewöhnung
Halluzination = Wahrnehmung ohne einen entsprechenden sinnlichen Außenreiz
Halluzinogene = Substanzen, die zu psychotischem Erleben führen
Hangover-Effekt = Restwirkung von Medikamenten (hier: Benzodiazepinen) auch noch am nächsten Tag (z.B. Müdigkeit)
Herzarrythmie = Herzrythmusstörungen
HOPS = Hirnorganisches Psychosyndrom
Hygiene =Lehre von der Verhütung der Krankheiten und der Erhaltung, Förderung und Festigung der Gesundheit
Hyperkinese = gesteigerte Bewegung
Hypermnesie überdurchschnittliches Gedächtnis
Hypersomnie (zu) viel Schlaf, wörtlich: Überschläfrigkeit
Hyperthyreose Schilddrüsenüberfunktion
Hypertonie Bluthochdruck
Hypervigilanz erhöhte Wachsamkeit
hypnagoge Halluzination während des Einschlafens auftretende Sinnestäuschungen
Hypnotika Schlafmittel
Hypochondrie
ausgeprägte Angst, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein angemessener, objektiver Befund finden lässt
Hypokinese herabgesetzte Bewegung
Hypomnesie unterdurchschnittliches Gedächtnis
Hyposomnie (zu) wenig Schlaf
Hypothyreose Schilddrüsenunterfunktion
Hypoxie Sauerstoffmangel

iatrogen = vom Arzt erzeugt
ich-dyston = Symptomatik wird als nicht zu sich selbst zugehörig und damit als störend empfunden
ich-synton = Symptomatik wird als zu sich gehörig empfunden
ideopathisch = ohne bekannte, ohne fassbare Ursache 

Idiotie = schwere Intelligenzminderung / schwerste geistige Behinderung IQ unter 20
Illusion = ein tatsächlicher Sinneseindruck wird als etwas anderes wahrgenommen
iktal = während eines Anfalls
Imbezilität = mittelgradige Intelligenzminderung / geistige Behinderung IQ 35-49)
Impulskontrolle = bewusste und unbewusste psychische Vorgänge, zum Steuern der Aufmerksamkeit, Emotionen, Impulse und Handlungen
induzieren = einleiten / auslösen
infantil = kindlich, unreif
inhärent= innewohnend/anhaftend
Inkohärent = unzusammenhängend
in sensu = in der Vorstellung
Intonation = Sprachmelodie
in vivo = in der Realität
Insomnie = Schlaflosigkeit
Insuffizienz = Schwäche, Unfähigkeit
Interferenz = Überlagerungserscheinungen / Konflikt
intermittierend = unterbrechend, aussetzend
Intoxikation = Vergiftung
Inzidenz = Anzahl der Neuerkrankungen

kardiovaskulär = das Herz- und Gefäßsystem betreffend
Kausalität = Die Beziehung zwischen Ursache und Wirkung oder Aktion + Reaktion
Katalepsie = der Patient nimmt eine Haltung ein, in der er über einen längeren Zeitraum hindurch verharrt
Katamnese = aus der Erinnerung des Therapeuten verfasster Therapiebericht nach Ablauf der Therapie
Kataplexie = kurzzeitiger emotionsbedingter Verlust des Muskeltonus
Katatonie = Anspannung von Kopf bis Fuß (von oben nach unten) = Psychomotorisches Synrom
katathym = affektbedingt/wunschbedingt
Kinästhesie = Bewegungsempfindung
Körperschemastörung = Die Betroffenen können (auch im Spiegel) ihre wahren Körperdimensionen nicht (mehr) sehen
kognitive Dissonanz = Handeln wider besseres Wissen
Komorbidität =  das gleichzeitige Auftreten von zwei oder mehr Erkrankungen
Konditionierung = Erlernen von Reiz-Reaktions-Mustern
Konfabulation = Erinnerungslücken werden mit Einfällen des Patienten gefüllt
kongrad = für die Dauer eines Ereignisses
Konkordanz = Übereinstimmung
Konkordanzrate = Übereinstimmungsrate
Kontraindikation = Gegenanzeige: ein Umstand, der die Anwendung eines diagnostischen oder therapeutischen Verfahrens bei an sich gegebenem Angezeigtsein verbietet
kontrazeptiv = empfängsnisverhütend
Kongruenz = Übereinstimmung verbaler und nonverbaler Aussage
Konversion = Umsetzung von seelischer Belastung in körperliche Symptome
Koprolalie = unwillkürliches Aussprechen von obszönen Worten oder Sätzen
kortikal = die Rinde, Hirnrinde
Kubitus = Geschwür

Läsion = Schädigung, Verletzung oder Störung von Gewebe
larviert = versteckt, verborgen
Laxanzien = Abführmittel (Einzahl: Laxans)
Legasthenie  = Leseschwäche – auch Lese-Rechtschreib-Störung, Lese-Rechtschreib-Schwäche, Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten und LRS genannt – ist die massive und lang andauernde Störung des Erwerbs der Schriftsprache, der geschriebenen Sprache
Leitsymptom = Die Hauptbeschwerde des Patienten
Lilliputismus = Gegenstände oder Personen erscheinen winzig
Liquor = Gehirn-Rückenmarks-Flüssigkeit
Logorrhö = starker Rededrang mit vom Adressaten nicht zu bremsendem Redefluss

Makropsie = Gegenstände erscheinen größer
Manierismen = übertrieben bizarres und geziertes Verhalten
Megalomanie = Größenwahn
metabolisches Syndrom = Kombination aus Übergewicht, veränderten Bluttfettwerten, Bluthochdruck und Insulinresistenz (die Zellen sprechen nicht mehr richtig auf Insulin an)
Metamorphopsie = Gegenstände werden in Farbe und Form verändert, verzerrt, falsch wahrgenommen
Methylphenidat (= kurz: MPH, Handelsname: Ritalin) Arzneimittel aus der Gruppe der Psychostimulanzien
Miktion = Entleerung der Harnblase
Mikropsie = Gegenstände erscheinen kleiner
Miosis = Verengung der Pupillen
MMST = Mini-Mental-Status-Test (Testung Demenz)
Mnestik = Gedächtnis
Modulation = Betonung / Veränderung
monophasisch = eine Erkrankung tritt nur ein einziges Mal im Leben auf
Morbidität = die Wahrscheinlichkeit, im Laufe des Lebens an einer bestimmten Erkrankung zu erkranken
Morbus = Krankheit
Mortalität = das Verhältnis der Anzahl der Todesfälle zur Gesamtbevölkerung in Bezug auf eine bestimmte Erkrankung
multifaktorell = von vielen Faktoren abhängig, von vielen Faktoren beeinflusst
multimodal =aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt
multikausal = Auf mehrere Ursachen zurückgehend
Mutismus = Stummheit, psychogenes Schweigen
Mydriasis = Weitstellung der Pupillen
Myelinschicht = Ummantelung des Nervengewebes
 
Narkolepsie = Schlafkrankheit; Schlummersucht; organische Hypersomnie
Negativismus = der Patient sperrt sich gegen jedwede Handlung, zu der er aufge-fordert wird
Neokortex = jüngster Teil des Gehirns, größter Teil des Großhirns
Neologismen = Wortneuschöpfungen
Neurologie = die Lehre von den Erkrankungen des Nervensystems
Neurose = Symptombildung aufgrund eines unbewussten innerpsychischen Konflikts
Neurotransmitter = Botenstoffe im Gehirn / biochemische Stoffe, die Reize von einer Nervenzelle zur anderen weitergeben
Noxen = der Schaden: ein Begriff, der einen Stoff oder Umstand bezeichnet, der eine schädigende, pathogene (d. h. krankheitserzeugende) Wirkung auf einen Organismus oder auf ein Körperorgan ausübt. 
Nystagmus = bezeichnet die unkontrollierbaren, rhythmischen Bewegungen eines Organs, üblicherweise jedoch der Augen, so dass unter Nystagmus in der Regel ein Augenzittern verstanden wird

Obstipation = Verstopfung
Ödipuskomplex = Junge rivalisiert mit dem Vater um die Gunst der Mutter
olfaktorisch = den Geruchssinn betreffend
Oligophrenien=  Minderbegabungen
Oneiroid = tranceähnlicher Traumzustand

Palpitation = bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags
Paragrammatismus = das Denken ist inkohärent, der Satzbau ist zerstört
Paralogik = das Denken ist inkohärent, der Satzbau ist aber noch korrekt
Paramnesie = Fehlerinnerung (z.B. déjà-vu)
Paranoia =Andauernder und unerschütterlicher Wahn Dauerhafte Wahnvorstellung
paranoid = wahnhaft
Parasomnie = Schlafstörung, bei der die Qualität des Schlafes gestört ist (Somnambulismus, Pavor nocturnus, Albträume)
parathym = das gegenwärtige Erleben und der Gefühlsausdruck stimmen nicht überein
Pareidolie=  in wirklich Vorhandenes wird etwas nicht Vorhandenes hineinin-ter-pretiert
Parese = unvollständige Lähmung
paroxysmal = anfallsartig
pathologisch = im medizinischen Fachjargon so viel wie „krankhaft“, aber auch „krankheitsbezogen“
Pathologie = Lehre der abnormen und krankhaften Vorgänge und Zustände im Körper („pathologische Anatomie“) und deren Ursachen
Pavor = lat. Angst
Permissive Haltung  in der Erziehung = nachgiebig, nicht kontrollierend
Perseveration = gedankliches Haftenbleiben in Worten und Gedanken, auch wenn diese Worte im aktuellen Kontext nicht mehr sinnvoll sind
perserverierende Bewegungen = hier: z.B. Händereiben oder schlucken
persistieren = über die Dauer einer bestimmten Zeit vorhanden sein
Perzeption = Gesamtheit der Vorgänge des Wahrnehmens / Empfindens
Petit – Mal Absencen = Anfälle mit kurzer Bewusstseinspause ohne Sturz, früher auch französisch mit Petit-mal bezeichnet.
Phoneme Halluzination =  Halluzuinationen in Form von Stimmen, Wörtern, Sätzen
Photome Halluzination = Halluzinationen in Form von Blitzen, Lichtern, Farben
polymorph = schnell wechselnd, unterschiedlich, vielgestaltik
Polyphagie = krankhaft gesteigerter Appetit
polyphasisch = eine Erkrankung tritt mehrmals im Leben auf
Polytoxikomanie = Substanzmissbrauch von mindestens drei definierten Substanzen gleichzeitig
postiktal = nach einem Anfall
postnatal = nach der Geburt
postpartal = nach dem Gebären
Praecox =  vorzeitig
prämorbide Persönlichkeit =Persönlichkeitsgefüge einer Person VOR bestimmten Prozessen (z.B. einer psychischen Störung)
Prävalenz = Anzahl der Erkrankten
Primär = an erster Stelle, Wichtig, hauptsächlich, erstrangig
Prodrom = Vorbote
progredient = fortschreitend
protahiert = verzögert
pseudologie = Krankhaftes Lügen
Psychedelika = Substanzen, die zu Bewusstseinserweiterung und Aufhebung der Ich-/Umwelt-Grenze führen
Psychodynamik = Lehre vom Wirken innerseelischer Kräfte, die Einflüsse auf Befindlichkeit und Verhalten des Menschen beschreibt
Psychoedukation = Schulung und Aufklärung von Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden
psychogen  =psychisch bedingt
Psychose = Schwere psychische Störung  mit einem zeitweiligen weitgehenden Verlust des Realitätsbezugs 
Psychosomatik = psychisches Leiden äußert sich über körperliche Symptome
Psychosomatose = Organerkrankung, die durch psychische Konflikte ausgelöst wird
psychotrop =auf die Psyche wirkend Psyche =seele, trop = wirksam
(das) Puerperium = das Wochenbett

Raptus = auffällig katatone Erregung mit Aggressivität und stereotypen Be-wegungsabläufen
Reflux =  Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre, welche durch die Magensäure angegriffen wird
Remission = vollständiges Abklingen einer Erkrankung oder von Symptomen
Residuum = das Zurückbleiben von Restsymptomen
Resilienz = Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für Entwicklungen zu nutzen
respiratorisch = den Atemtrakt betreffend
Retraumatisierung = Wiederholung bzw. erneutes Erleben eines psychischen, seelischen oder mentalen Trauma
retrograd = zurückliegend, rückläufig
reversibel = umkehrbar
rezeptiv = aufnehmend
(das) Rezidiv = der Rückfall in eine Erkrankung oder Symptom
Rigidität = Starrheit/Unbeweglichkeit als Charakterzug, nicht körperlich
Rigor = (physische) Muskelstarre oder -steifheit

Schizophasie = unverständlicher Wortsalat bei inkohärentem Denken
Schlafapnoesyndrom = Atemstillstand während des Schlafes; Folge: erhöhte Müdigkeit am Tag
Schwellensituationen = lebensverändernde Situationen
Sedativa = Beruhigungsmittel
sedierend = beruhigend
sektoral = einen bestimmten Bereich betreffend
Sekundär = an zweiter Stelle, nachrangig, darauf folgend, auch unwichtig
selbstinduziert = selbst herbeigeführt
Selbstinstruktion = Selbstgespräche, in denen eine Person sich selbst anspricht und sowohl als Sender als auch Empfänger einer Mitteilung fungiert
Simulation = Vortäuschung (einer Krankheit oder eines Leidens)
Soma = Körper
somatisch = den Körper betreffend
somatogen = körperlich bedingt
somatopsychische Erkrankung = körperliche Erkrankung mit (auch) psychischen Symptomen
Somatopsychologie = Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den Beziehungen zwischen Körper und Seele befasst
Somnambulismus = Schlafwandeln
Somnolenz = Schläfrigkeit
Sopor = tiefer Schlaf in dem Reaktionen nur durch starke Reize von außen ausgelöst werden können
stereotyp = auftretend immer wieder in der gleichen Form, in der selben Weise 
Störung der rezeptiven Sprache = Sprachverständnisstörung
Stupor = Erstarrung, bei wachem Bewusstsein
Substitution = Ersetzen
Symptom =  Zeichen, das auf eine Erkrankung hinweist und durch Anamnese und Befund erfasst wird oder vom Patienten selbst wahrgenommen wird
Synästhesien = Vermischung verschiedener Sinneseindrücke (z.B. Töne sehen, Farben schmecken oder hören etc.)
Synapse = Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen
synthym = das gegenwärtige Erleben und der Gefühlsausdruck stimmen überein

Tachykardie = schneller Puls/Herzrasen
taktil = den Spürsinn betreffend
Temporallappen = Schläfenlappen (Gehirn)
Temporallappenepilepsie = Epilepsie, deren Anfälle ihren Ursprung im Schläfenlappen haben
Theraplay = eine direktive Spieltherapie, Therapie für verhaltensauffällige Kinder
Thiamin B 1 = Vitamin, wird im Volksmund auch Stimmungsvitamin genannt.
Thorax = Brustkorb
Tic = kurze und unwillkürliche, regelmäßig oder unregelmäßig wiederkehrende und teilweise komplexe motorische Kontraktion einzelner Muskeln oder Muskelgruppen
Toleranz im Zusammenhang mit Substanzen= zunehmende Widerstandsfähigkeit gegenüber der Substanz, so dass die Dosis im Laufe der Zeit hochgesetzt werden muss, um dieselbe Wirkung zu erzielen
toxisch = giftig
Tranquilizer = Beruhigungsmittel
Tremor = Zittern
Trip = Phase, in der die Droge wirkt

undulierend = wellenförmig verlaufend
Urogenitalsystem = Harn- und Geschlechtsapparat

Vaginismus = Scheidenkrampf
vaskulär = Blutgefäß
verbalisieren = Gefühle ansprechen, die in der Aussage des Klienten ggf. nur versteckt benannt wurden
Verbigeration = sinnloses Wiederholen von Worten und Gedanken
vestibulär = einen Teil des Gleichgewichssystems betreffend
Vigilanz = geistige Wachheit
Vulnerabilität = Verwundbarkeit/Verletzbarkeit

Zeitgitterstörung = biographische Daten können nicht mehr richtig zugeordnet werden
zirkadian = den Rhythmus eines Tages (24 Std.) betreffend
Zönästhesie = Leibgefühl, Leibempfindung

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Kontaktdaten

Micaela Racky
Psychotherapie zu Hause

Handy:
0152-27459163
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EMail:         psychotherapie.racky@ yahoo.de