Privatpraxis für Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz

Was geschieht eigentlich in der Verhaltenstherapie?

Der Grundgedanke der Verhaltenstherapie liegt darin, dass Verhalten, welches erlernt wurde, auch wieder verlernt werden kann.

Dies bietet sich vor allem bei Verhaltensweisen an, die das eigene Leben beeinträchtigen und einschränken, die als störend für sich selbst und gegebenenfalls  auch für andere (z.B. im beruflichen Kontext) empfunden werden.

In der Verhaltenstherapie geht es darum, Veränderungen im Fühlen, Denken und Handeln zu bewirken. Hinderliche Denk- und Handlungsweisen sollen durch Neue ersetzt werden.

 

Die Verhaltenstherapie bietet viele verschiedene Möglichkeiten.

Hier ein Beispiel, am Fall einer spezifischen Phobie:

Sie haben Angst vor Hunden und ihr Leben wird aufgrund dieser Situation immer eingeschränkter:

  • Der Anblick eines Hundes löst eine Angstreaktion bei Ihnen aus.
  • Sie wechseln die Straßenseite wenn Sie einen Hund sehen.
  • Sie trauen sich nicht mehr spazierenzugehen.
  • Zu Freunden, die einen Hund haben, gehen Sie nur noch ungern oder gar nicht mehr.
  • Wenn ein Hund Sie anbellt, erstarren Sie innerlich oder laufen schnell davon.
  • Der Gedanke, die Nähe oder auch ein Bild von einem Hund lösen Schweißausbrüche, Herzrasen, Atemnot etc. aus.
  • Ein Hund bellt hinter dem Zaun und sie laufen vor Schreck auf die Straße.

 

Sicher können Sie sich ausmalen, wie sehr das Leben durch Ängste und Phobien eingeschränkt sein kann.

 

Doch schauen wir, wie sich eine Veränderung im Fühlen, Denken und Handlen auswirken kann. Eine geeignete Herangehensweise wäre z.B.die systematische Desensibilisierung, eine Therapiemethode aus der Verhaltenstherapie.

Entspannung
 
Im ersten Schritt erlernt der Patient eine Entspannungsmethode
und übt dabei, wie er seinen Körper und Geist willentlich in einen Zustand der Entspannung führen kann.
 
 
 
 
 
 Im weiteren Verlauf erstellt er mit Hilfe seines Therapeuten eine Angsthierarchie auf einer Skala von 0 bis 100, bei welcher er seine Angst entsprechend der Intensität einordnet (0 = keine Angst, 100 = maximale Angst).

z.B.

Skala
Angstintensität   
Beispiel
100 Ein Hund läuft bellend auf mich zu.
90 Ein Hund läuft unangeleint an mir vorbei.
80 Ein angeleinter Hund schnuppert an mir.
70 Ich laufe an einem Zaun vorbei, hinter dem ein Hund bellt.
60 Ich höre einen Hund bellen.
50 Ich höre eine Stimme die ihren Hund ruft.
40 Ich stehe an meinem Gartenzaun und sehe Hunde vorbeilaufen.
30 Ich schaue mir im Fernsehen eine Hundesendung mit Ton an.
20 Ich schaue mir im Fernsehen eine Hundesendung ohne Ton an.
10 Ich schaue mir eine Zeichnung von einem Hund an.
0 Ich sitze bequem im Liegestuhl und höre schöne Musik.
 
Im folgenden Prozess geht es nun darum, mit den einzelnen Punkten der Angsthierachie  konfrontiert zu werden. Hierbei soll der Klient in einem möglichst entspannten Zustand, die am niedrigsten eingestufte und mit Angst besetzte Situation (Skala 10) visualisieren. Oft führt schon diese Vorstellung zu Angstreaktionen. Wird die Angst zu groß besteht die Möglichkeit, den 0 -Punkt der Skala zu visualisieren (in diesem Beispiel: Das Sitzen im Liegestuhl und hören von schöner Musik).
 
Ziel jedoch ist, dass sich der Patient in den angstauslösenden Momenten in einen Entspannungszustand versetzen kann und merkt, wie die Angst der Entspannung weicht = reziproke Hemmung.
 
Löst die vorgestellte Situation keine Angstsymptome mehr aus und kann entspannt durchlebt werden, wird die nächste Stufe der Angsthierarchie erklommen.
Dies kann jederzeit visuell als auch real erfolgen.
 

Haben Sie Fragen zur Verhaltenstherapie? Bitte sprechen Sie mich an.

Ich berate Sie gerne.

 
 
 
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Micaela Racky
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